| Datum: | 14.02.2009, 10:00 |
|---|---|
| Veranstalter: | SPD Landesverband Berlin |
| Veranstaltungsort: |
Abfahrt auf dem Busvorplatz des S-Bahnhofs Südkreuz, Hildegard-Knef-Platz, 10829 Berlin |
| Ansprechpartner: | SPD Landesverband Berlin |
| Telefon: | 4692 222 |
| ÖPNV: | S-Bahnhof Südkreuz (S 41, S 42, S46, S 2, S 25), Bus M46; Bus 106, Bus 248 |
Herzlichen Dank für Ihr Interesse. Leider stehen keine Plätze in unseren Bussen mehr zur Verfügung. Anmeldungen können deshalb ab sofort nicht mehr entgegen genommen werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Die Berliner SPD ruft zur Teilnahme auf:
Anlässlich des Jahrestages der Bombardierung Dresdens im 2. Weltkrieg planen Rechtsextremisten am 14.02.2009 erneut einen großen Aufmarsch in der sächsischen Landeshauptstadt. Unter dem Motto „Geh Denken!“ hat sich ein bundesweites Bündnis gebildet, das zur Demonstration gegen den Naziaufmarsch aufruft. Es soll deutlich gemacht werden, dass die Feinde der Demokratie keinen Platz in der Mitte unserer Gesellschaft finden.
Die Demonstration beginnt am Samstag, den 14. Februar zeitgleich mit dem Naziaufmarsch um 13.00 Uhr. Ab 15.00 folgt eine Kundgebung im Dresdener Stadtzentrum. Ab 18.00 Uhr bildet ein Konzert in Zusammenarbeit mit der Kampagne „Laut gegen Nazis“ mit verschiedenen Künstlern den Abschluss.
‚GehDenken’ – ein klares ‚STOPP’ zum Rechtsextremismus
Rechtsextremisten aus ganz Europa werden für den 13. und 14. Februar 2009 erneut zu ihrem Aufmarsch nach Dresden mobilisieren. Der Aufmarsch anlässlich der Bombardierung Dresdens im Februar 1945 hat sich zum größten, jährlich stattfindenden Treffen von Alt- und Neonazis jeder Couleur in der europäischen Nachkriegsgeschichte entwickelt.
Europas größten Naziaufmarsch stoppen – friedlich und entschlossen!
Wir rufen alle Menschen - Junge und Alte, aus Ost oder West, mit oder ohne deutschen Pass - auf, Rechtsextreme nicht ungehindert durch Dresden marschieren zu lassen. Gerade weil wir als Demokrat/innen das Recht auf freie Meinungsäußerung respektieren, müssen wir uns denen, die die unveräußerlichen Menschenrechte mit Füßen treten und die Demokratie beseitigen wollen, entgegen stellen. Wir organisieren Demonstrationen und Kundgebungen am 14. Februar 2009, um dieser Entwicklung aktiv entgegenzutreten.
Nachdenken – der Geschichtsverdrehung widersprechen!
Jährliche Großveranstaltungen wie in Dresden fördern den Einstieg in die rechtsextreme Szene, zelebrieren Zusammenhalt im Sinne einer nationalsozialistischen Identität und dienen der Vernetzung der rechtsextremen Szene in Europa. Durch solche revisionistischen Gedenkveranstaltungen werden Traditionslinien zum historischen Nationalsozialismus gestärkt. Die Opfer der Luftangriffe auf Dresden werden mit denen deutscher Konzentrations- und Vernichtungslager gleichgesetzt und so der Holocaust verharmlost. Während Leningrad, Rotterdam oder Coventry Opfer des nationalsozialistischen Angriffs- und Vernichtungskrieges waren, wurde Dresden im Zuge der Zerschlagung der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft bombardiert. Um der rechten Propaganda entgegenzutreten, muss dieser Unterschied erkannt und deutlich gemacht werden.
Triff die richtige Wahl – das Auftakterlebnis der Nazis verhindern!
NPD und Kameradschaften werden den Dresdner Aufmarsch als Auftakt für das Superwahljahr 2009 nutzen. Dabei hat für sie insbesondere der Wiedereinzug in den sächsischen Landtag hohe Bedeutung. Wenn wir eine erfolgreiche Wahlmobilisierung von Beginn an verhindern wollen, müssen wir den rechtsextremen Aufmarsch in Dresden stoppen.
Tu was – nutze die Möglichkeiten!
Seit mehreren Jahren haben vielfältige Aktivitäten gegen den rechtsextreme Aufmarsch in Dresden Tradition. Im Jahr 2006 konnte dieser gemeinsam und friedlich blockiert werden. In den Jahren 2007 und 2008 wurden die rechtsextremen Demonstrationen erheblich gestört. An die Erfolge der vergangenen Jahre wollen wir 2009 anknüpfen Und rufen bundesweit dazu auf, die Rechtsextremisten friedlich und entschlossen in Dresden zu stoppen.
Mehr Informationen: www.geh-denken.de
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