Die kurzfristige Ankündigung von Warnstreiks bei der BVG durch zwei kleine Gewerkschaften dient nach Ansicht des SPD-Fraktionsgeschäftsführers Christian Gaebler "offensichtlich nur der Eigenprofilierung im Zuge der Tarifverhandlungen auf Bundesebene".
"Es gibt keinen Anlass zu solchen Kampfmaßnahmen, da die Gespräche zwischen BVG, vertreten durch den kommunalen Arbeitgeberverband, und Gewerkschaften konstruktiv und sachlich verlaufen", so Gaebler, der auch verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion des Berliner Abgeordnetenhauses ist.
Der angekündigte Warnstreik gehe nur zu Lasten der Fahrgäste, eine angemessene Vorinformation sei auch nicht möglich. "Zudem wird der Zeitraum des Streiks auch nicht klar begrenzt. Mit solchen Aktionen instrumentalisieren gkl und GDL die berechtigten Interessen der Beschäftigten für platte Selbstdarstellung. Wir fordern alle Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter der BVG auf, sich an solchen Aktivitäten nicht zu beteiligen", so Gaebler.
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März 2010 | ![]() |
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