SPD gegen Kahlschlag bei Solarindustrie

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SPD-Fraktion: Kürzung der Solarförderung bedroht Berliner Arbeitsplätze

Als "Irrweg in der Umweltpolitik" hat die SPD-Fraktion des Abgeordnetenhauses die von der Bundesregierung geplanten drastischen Kürzungen  der Solarförderung bezeichnet. Die SPD-Fraktion befürchtet einen massiven Verlust von Arbeitsplätzen in der Solarwirtschaft und unterstützt die Proteste der Beschäftigten. So demonstrierten am Donnerstag  mehr als 200 Mitarbeiter der Berliner Firma Inventux. 

Daniel Buchholz, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion des Berliner Abgeordnetenhauses: „Die von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) angekündigte drastische und außerplanmäßige Kürzung der Solarförderung bedroht viele Arbeitsplätze in der Solarindustrie, auch in Berlin. Wir unterstützen daher die Beschäftigten der Branche und insbesondere die Mitarbeiter des Berliner Solarunternehmens Inventux, die heute vor dem Firmengebäude in Berlin-Marzahn demonstrieren."


Umweltminister Röttgen will neben der regulären Kürzung von 9% die Einspeisevergütung für selbst erzeugten Solarstrom außerordentlich um weitere 15% kürzen. Buchholz: "Das wäre ein  herber Rückschlag für den Klimaschutz und gefährdet insbesondere in Deutschland produzierende Solarfirmen, die mit höheren Stückpreisen kalkulieren als die Konkurrenz in Asien. Der erreichte Technologievorsprung der heimischen Solarindustrie und damit eine Vielzahl von Arbeitsplätzen sind in Gefahr. Die junge Solarbranche braucht Verlässlichkeit, das gilt auch für die großen Berliner Solarfirmen Inventux, Solon und Sulfurcell."


Für Berlin ist Klimaschutz ein Wachstumsthema. Es gibt hier ca. 500 Unternehmen und rund 42.000 Beschäftigte in der Green Economy. In der Industrie arbeitet nahezu jeder dritte Berliner Beschäftigte in diesem Sektor.

 

 

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