Berlin ist eine Weltstadt. Hier leben Menschen unterschiedlichster Nationen und Kulturen, Religionen und Weltanschauungen miteinander. Im gemeinsamen Ethikunterricht an der Oberschule wird diese Vielfalt zum Thema: Kinder und Jugendliche werden zum Dialog befähigt, sie finden und entwickeln Gemeinsamkeiten in der Orientierung an Grundwerten unserer freiheitlich-
demokratischen Gesellschaft. Eine Aufteilung in verschiedene Gruppen je nach Religionszugehörigkeit, wie jetzt von den Initiatoren eines Volksbegehrens gefordert, würde Jugendlichen die Chance auf diese gemeinsamen Erfahrungen nehmen.
Die Berliner SPD hat den gemeinsamen Ethikunterricht an den Berliner Oberschulen eingeführt und sich 2009 auch für den Erhalt des Faches eingesetzt, als dessen Ersetzung durch ein Wahlpflichtfach Religion von der Initiative "Pro Reli" mit einem Volksentscheid erzwungen werden sollte. lm Ethikunterricht können Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Religionen und Weltanschauungen im gemeinsamen Unterricht über gemeinsame Werte sprechen. Daneben kann weiterhin zusätzlich Religionsunterricht besucht werden.
Flyer "Wir machen beides" (PDF)
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"Gemeinsam, nicht getrennt": In seinem Video-Statement betont der Berliner SPD-Vorsitzende Michael Müller die Bedeutung des gemeinsamen Unterrichts im Fach Ethik. Der freiwillige Religionsunterricht bleibe zusätzlich erhalten.
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September 2010 | ![]() |
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