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Die Berliner SPD ruft zum Nein beim Volksentscheid auf

Die Berliner SPD setzt sich für den Erhalt des gemeinsamen Ethikunterrichts an den Berliner Schulen ein und ruft dazu auf, beim Volksentscheid am Sonntag mit Nein zu stimmen. An zahlreichen Infoständen informiert sie an diesem Wochenende noch einmal über die Ziele des Ethikunterrichts, in dem Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Religionen und Weltanschauungen im gemeinsamen Unterricht über  gemeinsame Werte sprechen. Daneben kann weiterhin zusätzlich Religionsunterricht besucht werden.

Flyer "Wir machen beides" (PDF)

 

Abteilung Lankwitz: Infostand zum Volksentscheid

Für den gemeinsamen Ethik-Unterricht wirbt die Berliner SPD auch an diesem Wochenende wieder - wie hier am Infostand der Abteilung 5 (Lankwitz) aus Steglitz-Zehlendorf. Dabei geht es vor allem um sachliche Aufklärung: Religionsunterricht gibt es in Berlin auch nach Einführung des Ethik-Unterrichts weiter, so wie seit mehr als sechzig Jahren. Der Ethik-Unterricht bietet dagegen die Chance, dass alle Jugendlichen gemeinsam über ihre Werte sprechen. Die Berliner SPD ruft daher zum Nein beim Volksentscheid auf.

 

Zu den Informationen des Bündnisses Pro Ethik

Logo Gemeinsam-ist-besser

Das Bündnis "Pro Ethik plus Religion" hat im Internet ein breites Informationsangebot auf der Seite www.gemeinsam-ist-besser.de eingerichtet. Dort finden Sie Materialien, Stellungnahmen und Hinweise zur Abstimmung.

Mit immer schärferen, allerdings falschen Behauptungen versuchen die Befürworter des Volksbegehrens ProReli derzeit das Anliegen eines gemeinsamen Ethik-Unterrichts für alle Schülerinnen und Schüler zu diskreditieren. So wirft CDU-Fraktionschef Henkel laut einer Boulevardzeitung den Ethik-Befürwortern "Verfassungslüge" vor. Tatsächlich aber hat das Bundesverfassungsgericht 2007 das Fach Ethik eindeutig als rechtmäßig bezeichnet:

 
Michael Müller Ethikplakat

Die Berliner SPD hat am 6. April ihre Plakatkampagne für ein Nein beim Volksentscheid am 26. April gestartet. Wie der Landesvorsitzende der Berliner SPD, Michael Müller mitteilte, sind insgesamt 500…

 

Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Marzahn-Hellersdorf hat sich in ihrer Sitzung am 26.03.2009 mehrheitlich für den Erhalt des bisherigen gemeinsamen Ethik-Unterrichts an den Berliner Schulen…

 

"Es kann nicht Aufgabe des Staates sein, durch administrative Maßnahmen Kinder in den Religionsunterricht zu bringen", sagt Klaus Wowereit im Interview mit der taz (Ausgabe vom 26. März). "Ich kämpfe…

 
Porträtfoto Walter Momper

Für die Freiheit, Ethik und Religionsunterricht an der Oberschule zu wählen, hat sich Walter Momper in seiner Antwort auf einen Leserbrief im "Tagesspiegel" ausgesprochen. "Pro Reli will die jetzt…

 
Gerhard Weil stellt Pro-Ethik-Plakat vor

Mit einer Plakataktion unter dem Slogan „Ethik: Gemeinsam nicht getrennt“ will ein breites Bündnis von Parteien und Organisationen für den in der Schulpraxis bewährten Ethikunterricht werben. Dem…

 

Der SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Michael Müller hat die Festlegung des Abstimmungstermins für den Volksentscheid „Pro Reli“ auf den 26. April begrüßt. "Wir brauchen rasch Klarheit in der…

 

Video-Statement: Michael Müller zum Ethik-Unterricht

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"Gemeinsam, nicht getrennt": In seinem Video-Statement betont der Berliner SPD-Vorsitzende Michael Müller die Bedeutung des gemeinsamen Unterrichts im Fach Ethik. Der freiwillige Religionsunterricht bleibe zusätzlich erhalten.

Ethikunterricht

Berlin ist eine Weltstadt. Hier leben Menschen unterschiedlichster Nationen und Kulturen, Religionen und Weltanschauungen miteinander. Im gemeinsamen Ethikunterricht an der Oberschule wird diese Vielfalt zum Thema: Kinder und Jugendliche werden zum Dialog befähigt, sie finden und entwickeln Gemeinsamkeiten in der Orientierung an Grundwerten unserer freiheitlich-
demokratischen Gesellschaft. Eine Aufteilung in verschiedene Gruppen je nach Religionszugehörigkeit, wie jetzt von den Initiatoren eines Volksbegehrens gefordert, würde Jugendlichen die Chance auf diese gemeinsamen Erfahrungen nehmen.

Michael Müller redet vor dem Abgeordnetenhaus

Die Bedeutung des gemeinsamen Ethikunterrichts gerade in Berlin hat der SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Michael Müller in der Debatte des Berliner Abgeordnetenhauses betont. Zu Beginn seiner…

 

"Ziel des Ethikunterrichts ist es nach dem Berliner Schulgesetz, "die Bereitschaft und Fähigkeit der Schülerinnen und Schüler unabhängig von ihrer kulturellen, ethnischen, religiösen und…

 

Freie Entscheidung für Ethik und Religionsunterricht In Berlin gibt es natürlich auch nach Einführung des Faches Ethik weiter Religions- und Weltanschauungsunterricht an den Schulen. Das Land Berlin…

 

In einem Brief an die Initiative Pro Ethik hat der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Michael Sommer, den in Berlin eingeführten gemeinsamen Ethikunterricht nachdrücklich befürwortet.…

 

Einige Behauptungne zum Fach Ethik und die Argumente dagegen. Behauptet wird: "Jeder soll frei wählen können. Zwischen Ethik, evangelischer, islamischer und jüdischer Religion oder…

 

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