Die Berliner SPD setzt sich für den Erhalt des gemeinsamen Ethikunterrichts an den Berliner Schulen ein und ruft dazu auf, beim Volksentscheid am Sonntag mit Nein zu stimmen. An zahlreichen Infoständen informiert sie an diesem Wochenende noch einmal über die Ziele des Ethikunterrichts, in dem Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Religionen und Weltanschauungen im gemeinsamen Unterricht über gemeinsame Werte sprechen. Daneben kann weiterhin zusätzlich Religionsunterricht besucht werden.
Flyer "Wir machen beides" (PDF)
Das Bündnis "Pro Ethik plus Religion" hat im Internet ein breites Informationsangebot auf der Seite www.gemeinsam-ist-besser.de eingerichtet. Dort finden Sie Materialien, Stellungnahmen und Hinweise zur Abstimmung.
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"Gemeinsam, nicht getrennt": In seinem Video-Statement betont der Berliner SPD-Vorsitzende Michael Müller die Bedeutung des gemeinsamen Unterrichts im Fach Ethik. Der freiwillige Religionsunterricht bleibe zusätzlich erhalten.
Berlin ist eine Weltstadt. Hier leben Menschen unterschiedlichster Nationen und Kulturen, Religionen und Weltanschauungen miteinander. Im gemeinsamen Ethikunterricht an der Oberschule wird diese Vielfalt zum Thema: Kinder und Jugendliche werden zum Dialog befähigt, sie finden und entwickeln Gemeinsamkeiten in der Orientierung an Grundwerten unserer freiheitlich-
demokratischen Gesellschaft. Eine Aufteilung in verschiedene Gruppen je nach Religionszugehörigkeit, wie jetzt von den Initiatoren eines Volksbegehrens gefordert, würde Jugendlichen die Chance auf diese gemeinsamen Erfahrungen nehmen.
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März 2010 | ![]() |
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