Klaus Wowereit, Jan Stöß und Raed Saleh stellten das Zukunftspapier der Berliner SPD vor
Erweiterter Blick in sozialdemokratische Zeitungen: Jetzt schon über 40 Ausgaben zum Nachlesen.
| Datum: | 14.06.2012, 19:00 |
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| Veranstalter: | Förderverein zum Gedenken an Naziverbrechen um und auf dem Tempelhofer Flugfeld e.V |
| Veranstaltungsort: |
Mediengalerie, Dudenstr. 10, 10965 Berlin |
Rund eine halbe Million ZwangsarbeiterInnen lebten im Verlauf des Zweiten Weltkriegs in Berlin: Nur selten in der Geschichte war Berlins Einwohnerschaft internationaler. Die diskriminierten und ausgebeuteten „Fremdvölkischen“ waren auf ihren langen täglichen Arbeitswegen ebenso unübersehbar wie in den Fabriken und Lagern. Sie waren Teil der alltäglichen Berliner Kriegsgesellschaft, auch wenn sie nicht zur „Volksgemeinschaft“ gehörten. Lagerführer, Ärztinnen oder NachbarInnen hatten unterschiedlich große Spielräume in ihrem Verhalten gegenüber den AusländerInnen. Trotz Einzelner Beispiele von Solidarität und Hilfe wurde die rassistische Ausgrenzung von den meisten BerlinerInnen akzeptiert, wenn sie nicht gar die nationalsozialistische Herrenmenschen-Ideologie unterstützten. Denn auch die einfache "Gefolgschaft" stand in der Hierarchie der NS-Gesellschaft weit über jedem "Fremdvölkischen". Neben Rüstungsindustrie und Handwerk, Kirchen und Kommunen profitierten viele "VolksgenossInnen" von der Zwangsarbeit.
Referent: Dr. Cord Pagenstecher
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Juni 2012 | ![]() |
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