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Ausstellung: Solidaritäten über Grenzen. Die deutsche Sozialdemokratie und der African National Congress (ANC)

Datum: 16.05.2012
Veranstalter: Friedrich-Ebert-Stiftung
Veranstaltungsort: Friedrich-Ebert-Stiftung,
Hiroshimastraße 17, 10785 Berlin

„Unsere Zeit allerdings steckt, wie kaum eine andere zuvor, voller Möglichkeiten – zum Guten und zum Bösen. Nichts kommt von selbst. Und nur wenig ist von Dauer. Darum – besinnt Euch auf Eure Kraft“. Als Willy Brandt im September 1992 seine letzte politische Botschaft an die internationale Sozialdemokratie richtet, hat sich die Welt grundlegend verändert: In Mittel- und Osteuropa haben die demokratischen Umwälzungen zum Ende des „real existierenden Sozialismus“ geführt; in Südafrika ist nach jahrzehntelangem Kampf das System der Apartheid zusammengebrochen. Zu diesem Zeitpunkt blickt die Friedrich-Ebert-Stiftung auf lange und enge Beziehungen zum African National Congress und zum Congress of South African Trade Unions (COSATU) zurück: Bereits in den 1950er Jahren wird das Apartheidsystem Südafrikas auf Tagungen der FES scharf kritisiert; in den 1960er Jahren werden die ersten Kontakte zu Befreiungsbewegungen im südlichen Afrika aufgebaut. Das 100-jährige Bestehen des ANC nimmt die Friedrich-Ebert-Stiftung zum Anlass, mit einer Ausstellung die Geschichte des Verhältnisses und der Zusammenarbeit von ANC und deutscher Sozialdemokratie, Gewerkschaften und FES zu beleuchten. Mit der Hilfe für den ANC im Exil während der Apartheid-Jahre (1948 –1989), der Unterstützung beim Aufbau der Demokratie (1990 –1996) und bei der Schaffung einer gleichberechtigten Gesellschaft (ab 1997) werden die verschiedenen Phasen der Zusammenarbeit beschrieben und in ihren jeweiligen historischen Kontext eingeordnet.

Ausstellung, Öffnungszeiten Mo - Fr 7 - 21 Uhr

 

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